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Weihnachtsgedicht

BeitragVerfasst: 22. Dez 2014, 16:04
von Fuchsteufel
:twisted: :twisted: :twisted: :twisted:

Ho Ho Ho

Advent, Advent
ein Lichtlein brennt,
erst war es klein, man sah es kaum
nun brennt der ganze Weihnachtsbaum.

Der Nachbar draußen sieht den Schimmer
und schon brennt drin das ganze Zimmer.
Und statt der zünft’gen Liederstrophe
geschieht im Haus die Katastrophe.

Die Mutter laut um Hilfe schreit,
doch das Dorf ist tief verschneit,
ein Häslein nur zum Haus hinschaut,
der Weihnachtsabend ist versaut.

Da kommt die Feuerwehr gerannt,
zu löschen diesen Wohnungsbrand.
Den Hamster man vom Boden hebt
doch er hat es nicht überlebt.

Die Familie, die ist voller Kummer,
da fällt dem Sohne ein die Nummer.
Geschwind er zum Telefon schnellt
und schon mal einen Sarg bestellt.

Doch eins ist wirklich wunderbar
Die Gans, die ward alleine gar.
Derweil im Haus ist’s still und stumm,
die Kinder glotzen blöd herum.

Der Gabentisch ist rund und leer,
die Kinder glotzen blöd umher,
da lässt der Vater einen krachen,
die Kinder fangen an zu lachen.

So kann man auch mit kleinen Sachen
den Kinderherzen Freude machen.
Ha Ha Ha
:evil: :evil: :evil:


edit von Butterblume: Danke für das nette Gedicht, es passte aber nicht so ganz in das Spiel, daher habe ich hier mal getrennt

Re: Weihnachtsgedicht

BeitragVerfasst: 23. Dez 2014, 15:13
von Cygnus
Huhu,

Ich teile mit Euch einmal einen meiner Weihnachtsgrüße. Den folgenden habe ich im letzten Jahr von meiner Schwester erhalten:

Der Baum verbrannt, Geschenk vergessen,
die Gans ist auch schon aufgefressen
und auf dem Tisch nur blöde Gaben,
na dann 'nen schönen Heiligabend!

Re: Weihnachtsgedicht

BeitragVerfasst: 26. Dez 2014, 00:19
von lisalaura
Ich find beide Gedichte super ... Weihnachten mit dem ganzen Gedöns drumherum nervt mich seit Jahren... :lol: ;)

Re: Weihnachtsgedicht

BeitragVerfasst: 28. Dez 2014, 15:55
von Madita
ne, die sind nich meins ...

Re: Weihnachtsgedicht

BeitragVerfasst: 4. Sep 2015, 11:57
von Tremon
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann 2, dann 3, dann 4, doch wenn das 5. Lichtlein brennt, dann hast du Weihnachten verpennt

Re: Weihnachtsgedicht

BeitragVerfasst: 11. Nov 2015, 03:47
von sowas
Dieses Gedicht bekam ich vor Jahren mal zu Weihnachten keine Ahnung von wem es geschrieben ist. lg sowas


Lieber guter Weihnachtsmann,
jetzt ist's soweit, jetzt bist du dran.
Mein Chef ist nämlich Staatsanwalt.
Der klagt dich an, der stellt dich kalt.

Schon seit vielen hundert Jahren,
bist du nun durchs Land gefahren,
ohne Nummernschild und ohne Licht.
Auch TÜV und ASU gab es nicht.

Dein Schlitten eignet sich nur schwer,
zur Teilnahme am Luftverkehr.
Es wird vor Gericht zu klären sein:
Besitzt du 'nen Pilotenschein?

Durch den Kamin ins Haus zu kommen,
ist rein rechtlich streng genommen
Hausfriedensbruch - Einbruch sogar.
Das gibt Gefängnis, das ist klar.

Und stiehlst du nicht bei den Besuchern,
von fremden Tellern Obst und Kuchen?
Das wird bestraft, das muss man ahnden.
Die Polizei lässt nach dir fahnden.

Es ist auch allgemein bekannt,
du kommst gar nicht aus diesem Land.
Wie man so hört, steht wohl dein Haus
am Nordpol, also sieht es aus,
als kämst du nicht aus der EU.
Das kommt zur Klageschrift dazu!

Hier kommt das Deutsche Recht zum Tragen.
Ein jeder Richter wird sich fragen,
ob deine Arbeit rechtens ist,
weil du ohne Erlaubnis bist.

Der Engel, der dich stets begleitet,
ist minderjährig und bereitet
uns daher wirklich Kopfzerbrechen.
Das Jugendamt will mit dir sprechen!

Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen.
Wir finden es gar nicht zum Lachen,
dass Kindern du mit Schlägen drohst.
darüber ist mein Chef erbost.

Nötigung heißt das Vergehen
und wird bestraft, das wirst du sehen,
mit Freiheitsentzug von ein paar Jahren.
Aus ist's bald mit Schlittenfahren.

Das Handwerk ist dir bald gelegt,
es sei denn dieser Brief bewegt
dich, die Justiz reich zu beschenken.
Dann wird mein Chef es überdenken.

Re: Weihnachtsgedicht

BeitragVerfasst: 29. Nov 2015, 14:27
von sowas
Ich wünsche Euch allen einen schönen ersten Advent lg sowas

Ich wünsche euch:
Besinnliche Lieder, manch´ liebes Wort,
Tiefe Sehnsucht, ein trauter Ort.
Gedanken, die voll Liebe klingen
und in allen Herzen schwingen.
Der Geist der Weihnacht liegt in der Luft
mit seinem zarten, lieblichen Duft.
Ich wünsche Euch zur Weihnachtszeit
Ruhe, Liebe und Fröhlichkeit!

(Verfasser unbekannt)

Re: Weihnachtsgedicht

BeitragVerfasst: 23. Dez 2017, 09:51
von Mel
Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann!
Titelseite der New York Sun, 1897,
Redakteur: Francis Pharcellus Church

Es ist uns eine Freude, von so kompetenter Stelle den folgenden Brief
beantworten zu können. Damit möchten wir gleichzeitig unsere Dankbarkeit
ausdrücken, die verehrte Autorin zum Kreis der Freunde unserer Zeitung
„The Sun“ zählen zu dürfen:

„Lieber Redakteur! - Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden
sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt immer: ‚Wenn es in
,the Sun' steht, dann ist es wahr’. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen
Weihnachtsmann?"
Virginia O'Hanlon

„Virginia, deine kleinen Freunde haben nicht Recht. Sie haben sich anstecken
lassen vom Zweifel eines zweifelnden Zeitalters. Sie glauben nur, was sie
sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem begrenzten
Verstand nicht erfassen können. Aber der menschliche Verstand ist immer
begrenzt, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Vor unserem
großen Universum ist der Mensch nur ein winziges Insekt. Verglichen mit der
grenzenlosen Welt um uns herum ist sein Verstand wie eine Ameise, wie
könnte er in der Lage sein, die ganze Wahrheit und das ganze Wissen zu
erfassen!

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die
Liebe, die Großzügigkeit und die Begeisterung, und du weißt ja, dass das Leben
voll davon ist und gerade diese Dinge wirkliche Schönheit und Freude in dein
Leben bringen.
Wie trübsinnig wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es wäre
so trübsinnig, als wenn es keine Virginias gäbe! Es gäbe dann auch kein
kindliches Vertrauen, keine Poesie – nichts von dem, was das Leben erst
erträglich macht. Wir dürften uns nur noch freuen über das, was wir sehen
und anfassen können. Aber das besondere Licht der Kindheit, das die Welt
erhellt, müsste verlöschen.
Nicht an den Weihnachtsmann glauben! Dann könntest du ebenso gut nicht an
Märchen glauben. Gewiss, du könntest deinen Papa bitten, er solle am Heiligen
Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen, aber auch wenn
keiner von ihnen den Weihnachtsmann zu Gesicht bekäme - was würde das
beweisen? Niemand sieht den Weihnachtsmann, aber das bedeutet nicht, dass
es ihn nicht gibt. Die aller wirklichsten Dinge des Lebens sind die, die weder
Kinder noch Erwachsene mit ihren Augen sehen können. Hast Du schon einmal
gesehen, wie Elfen auf der Mondwiese tanzen? Natürlich nicht, aber das ist
kein Beweis, dass sie nicht dort sind. Die Wunder der unsichtbaren Welt –
wer kann sie alle wahrnehmen, wer kann sie sich auch nur vorstellen?
Du kannst eine Babyrassel aufbrechen, um zu sehen, was das Geräusch da
drinnen macht – die unsichtbare Welt aber ist mit einem Schleier verhüllt,
mit einem Schleier, den nicht der stärkste Mann, nicht einmal die vereinigte
Kraft der stärksten Männer, die je gelebt haben, zerreißen kann. Nur Glaube,
Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die überirdische Schönheit
und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. „Ist das denn auch
wahr?“ Oh, Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts
beständiger.
Kein Weihnachtsmann! Gott sei Dank: Der Weihnachtsmann lebt, und ewig
wird er leben. Sogar in zehn mal zehntausend Jahren wird er da sein, um das
Kinderherz mit Freude zu erfüllen.“